„Endlich zu Hause“, rief Micky Brühl am Samstag auf der Bühne des Altstadtfestes. Der ehemalige Frontsänger der Paveier bezog das allerdings nicht auf seine Heimatstadt, sondern auf seinen Namen, der ihn natürlich für einen Auftritt in Brühl prädestiniert.

Mit seiner Band machte der 55-Jährige am Samstagabend dem Publikum des 16. Brühler Altstadtfest seine Aufwartung. Die Gruppe heizte die ohnehin schon gute Stimmung noch ordentlich an und spielte alte Hits der Paveier wie „Jo die Mädche he us Kölle“, „Schön ist das Leben“ oder „Ich han de Musik bestellt“.

Aber die Band präsentierte auch eigene Lieder wie „Die Nächte am Rhing sinn immer lang“. Micky Brühl gründete die Band 2013, nachdem er 29 Jahre Sänger der Paveier gewesen war. Im gleichen Jahr erschien das erste Album „Von Vorne“, an dem auch Peter Brings und Erry Stoklosa von den Blackfööss mitgewirkt haben.

Die Fußgängerzone war voll, vor der Bühne wurde kräftig mitgesungen, geschunkelt und geklatscht. Nach lauten „Zugabe“-Rufen spielte die Micky-Brühl-Band noch zwei weitere Stücke und räumte dann die Bühne für die „Rabaue“.

Am Nachmittag hatte bereits die Gruppe „Heizefeiz“ dem Publikum mit Mundartmusik und Rock eingeheizt. Sie haben sich mit Liedern wie „Kölsche Indianer“, „Dat es die Zick“ oder „Woför et Hätz schleiht“ einen Namen gemacht und präsentierten beim Altstadtfest auch ihren neuen Song „Die Welt steht Kopp“.

Nach Heizefeiz kaperten die „Rhingpirate“ die Bühne, die nicht nur Karnevalslieder in ihrem Repertoire haben, sondern auch richtig rockig sein können.

Am Freitag eröffnete die Gruppe ByoB das Musikfest. Die Rock-Pop-Band sind Newcomer, haben aber bereits mehrfach als Vorgruppe bekannter Kölner Formationen gespielt.

Danach durften mit „Los Rockos“ altbekannte Brühler auf die Bühne und begeisterten mit einem speziell arrangierten Programm aus aktuellen Liedern, Evergreens, Eigenkompositionen und verrockten Hits aus dem Kölner Karneval.

Anschließend stürmten „De Räuber“ die Bühne, die unter anderem für „Wenn et Trömmelche jeit“ berühmt sind und in diesem Jahr mit „Dat es Heimat“ einen Hit landeten. Am Sonntag traten „Cross Hagen und Band“ auf mit einer Mischung aus Pop, Blues, Reggae, Ska und Polka mit eigenen Arrangements.

Im Anschluss präsentierte die Gruppe „Auszeit“ Hits der letzten 60 Jahre.

Gesamter Artikel hier lesen

Quelle: http://www.rundschau-online.de/24689808 ©2016

0 248